Artesischer Brunnen Der Artesische Brunnen
befindet sich auf dem Albertplatz in der Dresdner Neustadt. Er wurde 1912
vom Stadtbaumeister Hans Erlwein erbaut.
Cholerabrunnen
Der Cholerabrunnen befindet sich an der Westseite des Taschenbergpalais. Der
Brunnen wurde zwischen 1843 bis 1846 von Julius Moritz Seelig, nach einem
Entwurf von Gottfried Semper erbaut. Freiherr Eugen von Gutschmied stiftete
den Brunnen aus Dankbarkeit, dass Dresden bei der Choleraepidemie in Europa
1840 verschont blieb. Semper hatte in den Entwürfen den "Schönen Brunnen" in
Nürnberg als Vorbild.
Delphinbrunnen
Der zwischen 1747 bis 1749 von Pierre Coudray geschaffene Delphinbrunnen
steht an der Westseite des Brühlschen Gartens auf der Brühlschen Terrasse.
Die beiden Sphinxfiguren am Delphinbrunnen stammen von 1750 und wurden von
Bildhauer Gottfried Knöffel erschaffen.
Gänsediebbrunnen
In der Weißen Gasse, nahe der Kreuzkirche am Altmarkt befindet sich der
Gänsediebbrunnen. Dieser Brunnen stand ursprünglich auf dem Ferdinandplatz
und wurde Robert Dietz zwischen 1876 bis 1880 erschaffen. 1878 gewann die
Figur die "Große Goldene Medaille" der Internationalen Kunstausstellung in
München.
Maria-Gey-Brunnen Südlich vom Hauptbahnhof am Bayrischen Platz überstand der
Maria-Gey-Brunnen unbeschadet die Bombenangriffe im Februar 1945. Der
Brunnen wurde 1911 von Georg Wrba erschaffen. An Gedenken an seine früh
verstorbene Frau, stiftete den Brunnen der Arzt Dr. Heinze.
Mosaikbrunnen
Durch die erste Gartenbauaustellung 1926 wurde im Großen Garten der
Mosaikbrunnen errichtet. Dieser war für den Zeitraum der Ausstellung
bestimmt und sollte danach wieder demontiert werden. Dadurch wurde sehr
einfaches Material verwendet. Das Wasserbecken bestand aus Lehm und die
restlichen Brunnenteile aus Beton. Zum Schutz und zur Haltbarkeit wurden die
Außenwände mit Mosaiksteinchen versehen.
Neptunbrunnen
Im Garten des Marcolinipalais in der Dresdner Friedrichstadt befindet sich
versteckt der Neptunbrunnen. Nach Entwürfen von Zacharias Longuelune
(1669-1748) schuf den imposanten Brunnen 1741-46 Lorenzo Mattielli. Es ist
sicherlich die schönste und großartigste Brunnenanlage Dresdens.
Nymphenbrunnen
Im Garten der Bürgerwiese befindet sich neben dem Mozartbrunnen auch der
Nymphenbrunnen, der 1908 von Bruno Fischer aus weißem Marmor geschaffen
wurde.
Pferdetränkebrunnen
Der Pferdetränkebrunnen erinnert an den ehemaligen Gasthof "Zum Goldenen
Löwen" an der Bautzner Straße , Ecke Holzhofgasse. 1921 wurde der Brunnen
von Paul Polte aus Lausitzer Granit geschaffen. Der Brunne wurde laut
Inschrift vom "Alten Tierschutzverein" gestiftet.
Queckbrunnen
Westlich des Postplatzes an der Hertha-Lindner-Straße befindet sich der
Queckbrunnen. Dieser wurde schon 1461 als Queckborn erwähnt und ist der
älteste Dresdner Brunnen mit Wasserfontäne. 1735 setzte man dem Brunnen
einen Storch auf, er soll an eine Legende erinnern, wobei das Wasser
kinderlosen Frauen die Fruchtbarkeit bringen soll.
Schiller-Körner-Brunnen
Gegenüber dem Schillerhäuschen an der Schillerstraße im Ortsteil Loschwitz
liegt der Schiller-Körner-Brunnen. Er wurde 1912/13 von Otto Rassau und
Martin Pietzsch errichtet und soll an die Freundschaft zwischen Körner und
Schiller erinnern.
Stilles Wasser und Stürmische
Wogen (Albertplatz)
Die Brunnen auf dem Albertplatz
wurden 1887 und 1894 von Robert Diez geschaffen. Die Bombenangriffe
überstand nur der Brunnen “Stilles Wasser“, der Brunnen „Stürmische Wogen“
wurde zerstört und 1994 wieder errichtet.
Türkenbrunnen Seit 1866 steht vor dem Johanneum der Türkenbrunnen. Der Brunnen trägt
eine Sandsteinfigur der Siegesgöttin Viktoria mit Fahne und Lorbeerkranz.
Der Türkenbrunnen blieb bei den Bombenangriffen verschont.
Dinglinger Brunnen
An der Rückseite des Gewandhauses steht der barocke Dinglinger Brunnen.
Einst hatte den Brunnen der Hofjuwelier Johann Melchior Dinglinger für sein
Haus am Jüdenhof bauen lassen. Er entstand um 1720 und wurde beim
Wiederaufbau des Gewandhauses eingesetzt.