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zuletzt aktualisiert am 19.09.2007


 
 
 
 
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 Denkmäler in Dresden
Übersicht:    
» Bogenschütze » König Johann » Moritzmonument » Vier Tageszeiten
» Böttgerstele » Erich Kästner » Ernst Rietschel » Carl Maria von Weber
» Caspar David Friedrich » Martin Luther » Gottfried Semper » Nieritzdenkmal
» Fabrice Mausoleum » Moreau Denkmal » Trümmerfrau » König Friedrich August I.
» Hofnarr Joseph Fröhlich » Bismarckturm » Bacchus » Mozartdenkmal
» Theodor Körner      
 

Bogenschütze
Die Bronzefige "Bogenschütze" steht am Neustädter Elbufer nache der Albertbrücke im Staudengarten. Die Figur wurde von Ernst Moritz Geyger im Jahre 1902 geschaffen.

     

Böttgerstele
Zum 300. Geburtstag von Johann Friedrich Böttger, wurde 1982 im Brühlschen Garten die Böttger Stele von Peter Makolies aufgestellt. Unter dem Garten befanden sich die Gewölbe, indem Johann Friedrich Böttger zusammen mit Ehrenfried Walther von Tschirnhaus zwischen 1707 und 1709 das Verfahren zur Herstellung des europäischen Porzellans entwickelten.

 
     

Caspar David Friedrich
Ebenfalls im Brühlschen Garten erinnert seit 1990 das modern gestaltete Denkmal für den Maler Caspar David Friedricht. Das Denkmal schuf Wolf-Eike Kuntsche für den berühmten Maler, der von 1798 bis zu seinem Tode 1840 in Dresden lebte. Viele seiner Werke sind im nahegelegenen Albertinum zu sehen.

 
     

Fabrice Mausoleum
Das Fabrice-Mausoleum befindet sich in der Albertstadt, an der Stauffenbergallee, Ecke Marienallee. Es wurde von Constantin Lipsius im Jahre 1891 geschaffen. In dem Mausoleum ruht der General Georg Friedrich Graf von Fabrice, der von 1866 bis 1891 sächsischer Kriegsminister war. Zu dem Mausoleum gehörte früher noch ein von Johannes Schilling geschaffenes Bronzestandbild, welches im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen wurde.

 
     
Hofnarr Joseph Fröhlich
An den Hofnarren Augusts des Starken Joseph Fröhlich (1694-1757) erinnert heute ein Denkmal an dessen ehemaligen Wohnhaus. Es stand einst am Brückenkopf der Augustusbrücke auf Neustädter Seite und wurde das "Narrenhäusel" genannt. Seit 1978 erinnert das Denkmal an den Hofnarr, welches Heinrich Apel schuf.
     

Reiterstandbild König Johann
Das bronzene Reiterdenkmal König Johanns steht in der Mitte des Theaterplatzes vor der Semperoper. Es schuf Johannes Schilling im Jahre 1889. Es erinnert an den 1873 verstorbenen König Johann, der Bauherr der Semperoper war.

     
Erich Kästner
Das Erich Kästner Denkmal liegt an der Nordseite des Albertplatzes in der Dresdner Neustadt. Es wurde 1987 von Wolf-Eike Kuntsche geschaffen und soll an den berühmten Schriftsteller erinnern, der unweit des Albertplatzes seine Kindheit verbrachte.
 

Martin Luther
Direkt vor der Frauenkirche auf dem Neumarkt steht das Martin Luther Denkmal. Es wurde von Adolf von Donndorf im Jahre 1885 geschaffen. Der Kopf des Denkmals ist allerdings ein Tonmodell von Ernst Rietschel, er auch für die Stadt Worms ein Denkmal entworfen hatte, dieses dort aber nicht einsetzte. So kam der Entwurf auf das Dresdner Denkmal.

 
     

Moreau Denkmal und Bismarckturm
An der Dresdner Räcknitzhöhe steht ein klassizistisches Denkaml, welches an den französischen General Jean-Victor Moreau erinnert. Es schuf Christian Gottlieb Kühn 1814 nach einem Entwurf von Gottlob Friedrich Thormeyer. Das Denkmal zeigt einen griechischen Helm, ein Schwert und einen Lorbeerkranz. Der französische General war ein Gegner Napoleons und war 1813 in russische Dienste getreten. An die drei Verbündeten gegen Napoleon erinnern die Eichen.

Nur unweit entfernt vom Moreau Denkmal steht der im Jahre 1906 von Wilhelm Kreis geschaffene Bismarckturm. Von hier bietet sich ein herrlicher Blick über Dresden und das Elbtal.

 

Moritzmonument
Das älteste Denkmal Dresdens ist das Moritzmonument. Das Denkmal befindet sich an der Jungfernbastion der Brühlschen Terrasse zur Elbe gerichtet. Es wurde 1553 im Auftrag des Kurfürsten August von Hans Walther aus Sandstein geschaffen und erinnert an den Kurfürsten Moritz von Sachsen.

 
     

Mozartdenkmal
Auf der Bürgerwiese befindet sich der bekannte und schöne Mozartbrunnen. Er wurde 1907 von dem Berliner Bildhauer Hermann Hosaeus geschaffen und zeigt drei vergoldete Bronzefiguren "Anmut", "Heiterkeit" und "Ernst". Es wurde 1945 teilzerstört und entfernt. Erst 1991 wurde es wieder aufgestellt.

 

Ernst Rietschel
Das Rietschel Denkmal befindet sich vor der Sekondogenitur auf der Brühlschen Terrasse. Es wurde vom Schüler Rietschels Johannes Schilling im Jahre 1876 aus Bronze geschaffen. Rietschel selbst schuf viele Denkmäler, wie das Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar, das Lutherdenkmal in Worms oder das Lessingdenkmal in Braunschweig. Das Denkmal konnte 1941 vor dem Einschmelzen gerettet werden.

 
     

Gottfried Semper
Das 1892 von Johannes Schilling geschaffene Semperdenkmal steht auf der Brühlschen Terrasse zwischen der Kunstakademie und dem Albertinum an der Treppe zum Georg-Treu-Platz. Es ist eine Stiftung des Verbandes Deutscher Architekten und Ingenieure.

 

Trümmerfrau und Bacchus
Die "Trümmerfrau" auf dem Rathausplatz soll an die Frauen erinnern, die die Dresdner Altstadt nach 1945 von den Trümmern beräumten. Die Skulptur schuf Walter Reinhold im Jahre 1952.

Vor dem Eingang zum Ratskeller befindet sich eine Bronzegruppe "Bacchus auf einem trunkenen Esel reitend". Die Figur stammt von Georg Wrba aus dem Jahre 1910. Ein Anfassen oder Berühren der großen Zehe des Bacchus soll Glück bringen.


Bacchus am Ratskeller


Bacchus


Trümmerfrau
 

Vier Tageszeiten
Die Gruppe der "Vier Tageszeiten" findet man am Aufgang zur Brühlschen Terrasse vom Schlossplatz aus. Wenn man die Gruppe vom Schlossplatz betrachtet, befindet sich links oben "Morgen", oben rechts "Mittag", unten links "Abend" und unten rechts "Nacht".
Sie wurden von Johannes Schilling 1868 fertig gestellt und erhielten auf der Wiener Kunstausstellung 1869 den ersten Preis. Ursprünglich waren die Figuren aus Sandstein, der jedoch zu stark verwitterte, sodass man sie 1908 durch orginalgetreue Bronzeabgüsse ersetzte. Die Originale stehen heute auf der Insel des Chemnitzer Schlossteiches.


"Morgen"

"Mittag"

"Abend"
 

"Nacht"
   
     

Carl Maria von Weber
Das Denkmal für den berühmten Komponisten Carl Maria von Weber, von 1817 bis zu seinem Tode 1826 in Dresden wirkte, steht zwischen der Semperoper und dem Zwinger. Das Bronzedenkmal schuf Ernst Rietschel zwischen 1855 und 1860. Weber wirkte in Dresden als Musikdirektor und komponierte hier Opern wie "Freischütz", "Oberon" oder "Euryanthe".

 
     

Nieritzdenkmal
Das Denkmal für den beliebten Dresdner Jugendschriftsteller Karl Gustav Nieritz (1795-1876) befindet sich in der Nähe der Königstraße am Ende der Nieritzstraße. Das Denkmal wurde von Gustav Kietz zwischen 1876 und 1878 geschaffen.

 
     

Denkmal für König Friedrich August I.
Das Denkmal für den Kurfürsten Friedrich August III., der ab 1806 König Friedrich August I. wurde steht neben dem Eingang des Japanischen Palais zum Palaisgarten hin. Es zeigt den König als Gelehrten mit einem Buch und Zepter. Die Ecken des Denkmals sollen die Gerechtigkeit, Milde, Weisheit und Frömmigkeit darstellen. Es wurde 1843 von Ernst Rietschel geschaffen, der zusammen mit Christian Daniel Rauch am Entwurf arbeitete. Gottfried Semper und Karl Friedrich Schinkel entwarfen das Postament. Ursprünglich stand das Denkmal von 1843 bis 1929 im Zwinger.

 
     

Denkmal für Friedrich August II. König von Sachsen
Das Denkmal wurde 1876 von Ernst Julius Hähnel geschaffen. Es zeigt den König in einer Feldherrenpose.

     

Denkmal für Theodor Körner
Das Denkmal am Georgplatz für Theodor Körner stammt von Ernst Julius Hähnel aus dem Jahre 1871. Georg Herrmann Nicolai entwarf das Granitpostament. Die Figur ist ca. 2,75 m hoch und stellt den großen Dichter in Uniform der Lützower Jäger dar.

 
     
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© Thomas Uhlig / www.dresden-bilder.de