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Der Eliasfriedhof zählt zu den bedeutendsten
Sehenswürdigkeiten Dresdens. Als 1680 die Pest zum letzten Mal in Dresden
herrschte wurde vor den Toren der Stadt Dresden auf Anordnung vom Kurfürsten
Johann Georg II. ein Pestfriedhof angelegt. Nach der Pest wurde der
Eliasfriedhof zur allgemeinen Nutzung freigegeben. Der Eliasfriedhof diente
zuerst nur für Arme. Nach dem Beginn der Errichtung der Frauenkirche wurde
der Eliasfriedhof um ein Stück erweitert. George Bähr wurde beauftragt mit
der Errichtung von Grufthäusern an der Friedhofsmauer. Mit dieser Aufwertung
wurde der Eliasfriedhof unter August dem Starken zum Friedhof für das
wohlhabende Bürgertum. Es entstanden schnell künstlerisch wertvolle Denkmale
in den Formen des Barock, Rokoko bis zum Klassizismus. Künstler wie Johann
Christian Kirchner, Caspar David Friedrich, Christian Gottlieb Kühn oder
Gottlob Friedrich Thormeyer haben einen hohen Beitrag für den unersetzbaren
Wert dieser Anlage beigetragen. Auf dem Eliasfriedhof wurden viele Dresdner
Persönlichkeiten bestatten: Landschaftsmaler Johann Christian Klengel
(1751-1824), Johann Christian Clausen Dahl (1788-1857), der Komponist Johann
Gottlieb Naumann (1741-1801) sowie der evang.-luth. Oberhofprediger
Christoph Friedrich von Ammon (1766-1850).
Die letzte Bestattung auf dem Eliasfriedhof fand am 30.
Juni 1876 statt. Seitdem ist der Friedhof für die Öffentlichkeit
geschlossen. Heute versucht der Verein Eliasfriedhof Dresden e.V. den
Friedhof zu erhalten. Es wurde die Friedhofsmauer sowie ein Teil der
Grufthäuser seit 1990 schrittweise saniert.
Mehr Informationen erhalten Sie unter
www.eliasfriedhof-dresden.de. |