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Im Jahre 1722 erhält der Ratszimmermeister George Bähr den Auftrag vom
Rat der Stadt Dresden, Pläne für eine neue Frauenkirche zu zeichnen. Die
Stadt segnete schon bald einen Entwurf für die Kirche ab und erteilte die
Baugenehmigung. Es kam jedoch zu enormen Verzögerungen, da die Finanzierung
nicht aufgebracht werden konnte. Nur nur August dem Starken konnte die Stadt
und der Staat den Bau realisieren.
Zwei Jahre später wurden die Pläne mit Hilfe vom Graf Christoph von
Wackerbarth und seinem jungen Mitarbeiter Christoph Köffel mit George Bähr
überarbeitet. Erst am 26. August 1726 konnte der Grundstein für den
Kirchenneubau gelegt werden. George Bähr wurde unterdessen zum Architekt befördert und musste sich die
Bauleitung mit Johann Gottfried Fehre, dem Ratsmaurermeister, teilen. George
Bähr wusste bald, das die Vollendung der Frauenkirche sein Lebenswerk sein
würde. Vor allem die Steinerne Kuppel mit einem Innendurchmesser von 23,50
m, wollte er unbedingt durchsetzen.
Bis 1732 wuchs die Frauenkirche bis auf die Grundlinien der Kuppel. Nach
dem Tode August des Starken 1733 fiel die endgültige Entscheidung auf die
Steinerne Kuppel. Es wurde in stillschweigen weitergebaut. Bereits 1733
wurde die innere Kuppelschale aus Sandsteinen gewölbt. |