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Geschichte
An der
Hauptstraße in der Inneren
Neustadt, einer der
schönsten Dresdner Straßen,
befindet sich das Ende des
17. Jahrhunderts errichtete
Haus „Gottessegen", genannt
„Kügelgenhaus" . Der
Porträt- und Historienmaler
Gerhard von Kügelgen
(1772-1820) bezog im
Spätsommer 1808 mit seiner
Familie das zweite
Obergeschoss. Seit März 1981
ist das Kügelgenhaus das
Domizil des Museums der
Dresdner Romantik. In neun
thematisch gestalteten
Räumen wird eine bedeutsame
Epoche der Dresdner Kultur-
und Geistesgeschichte im
18./19. Jahrhundert wieder
lebendig, die Ausstrahlung
weit über die Grenzen der
Stadt hinaus besaß.
Stellvertretend für die
bürgerliche Geselligkeit um
1800 und die stadtbekannten
Salons werden der Kreis um
Oberkonsistorialrat
Christian Gottfried Körner
(Vater des Dichters Theodor
Körner) sowie die Familie
von Kügelgen mit ihren
Gästen vorgestellt. Leben
und Werk namhafter Vertreter
der romantischen
Kunstauffassung finden
ausführliche Beachtung. Das
kleine intime Museum im
bürgerlichen Ambiente knüpft
an die guten Traditionen des
Hauses an und lädt herzlich
zu einem Besuch ein. Im
ehemaligen Salon der Familie
von Kügelgen werden
regelmäßig Veranstaltungen
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