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Zur Geschichte der Radeberger Brauerei
Die Entwicklung der Radeberger Exportbierbrauerei
begann im Jahre 1872, als vor den Toren von Radeberg die Aktienbrauerei
" Zum Bergkeller " gegründet wurde, die aus einer kleinen - im Jahre
1866 entstandenen - Privatbrauerei hervorging. 1872 war Grundsteinlegung
für einen Brauereineubau. Schließlich wurde die Brauerei 1885 unter dem
heute noch gültigen Namen Radeberger Exportbierbrauerei im
Handelsregister eingetragen.
Unter dem Begriff Export - in Verbindung mit Bier - versteht man in der
Fachsprache eine Biersorte oder einen Biertyp. In Radeberg wurde der
Name Exportbierbrauerei aber gewählt, weil schon vor der
Jahrhundertwende über die Landesgrenzen hinaus Geschäfte betrieben
wurden.
Wer sein Bier weiter fortschicken konnte als der rauch seines
Schornsteines reichte, musste nicht nur ein besonderes haltbares Bier
herstellen, sondern auch ein Bier hoher Qualität anbieten können.
Als Königlich - Sächsischer Hoflieferant und Kanzlerbräu für Fürst Otto
von Bismarck wurde Radeberger Pilsner hoch dekoriert und bald in allen
Teilen des deutschen Reiches vertrieben.
Ausdruck der guten Qualität des Bieres waren fortan zahlreiche
Auszeichnungen und Anerkennungen anlässlich der verschiedenen
Fachausstellungen.
Die Tradition, ein qualitativ hochwertiges Bier
Pilsner Brauart herzustellen, soll auch in Zukunft fortgesetzt werden.
Im Juli 1992 wurde ein nach modernsten
Gesichtspunkten konzipiertes Sudhaus mit Gär- und Lagerkeller sowie
Filtrationsanlage in Betrieb genommen. Die Brauerei verfügt überdrei der
modernsten Flaschenabfüllanlagen in Deutschland.
Der Lagerkeller wurde 1996 ausgebaut, die Filtration erweitert und eine
neue Vollguthalle eingeweiht. 1998 folgte die Inbetriebnahme der neuen
Dosenabfüllanlage und 1999 wurde eine neue Sudhauserweiterung
fertiggestellt
Mittlerweile wird Radeberger Pilsner erfolgreich zur nationalen Marke
ausgebaut. |