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1311 wurde in einer Urkunde erstmals
Altfranken erwähnt. Bis zur Reformation gehörte Altfranken zum Hochstift
Meißen. In den Hussitenkriegen wurde Altfranken wahrscheinlich zerstört,
aber gleich wieder aufgebaut. Michael Gerlach wurde 1616 Prokuraturverwalter
als Lehnsherr von Pesterwitz und Altfranken genannt. Das Dorf gehört seit
1655 zum Amt Dresden. Neben der Landwirtschaft wurde in Altfranken auch
Obstanbau betrieben. Heinrich Wilhelm Graf von Luckner erwarb im Jahre 1850
das Altfrankener Rittergut und ließ das Schloss mit einem herrlichen
Landschaftspark errichten. Die Stadt Dresden plante 1909 zwischen Altfranken
und Gorbitz einen großen Volkspark, der wie der Albertpark am Weißen Hirsch
entstehen sollte, doch der Erste Weltkrieg verhinderte dieses Vorhaben. Nach
1918 zog im Schloss ein Wohnstift für ältere Damen ein, allerdings wurde der
neogotische Bau 1939 durch die Nationalsozialisten abgerissen. Den
verwilderten Landschaftspark ließ die Gemeinde in den 60er Jahren wieder
herstellen. 1973 entstand am Park ein moderner Campingplatz. Nach der Wende
entstanden neue Wohnsiedlungen zwischen dem alten Dorfkern und der
Kesselsdorfer Straße, es entstand auch ein großes Gewerbegebiet mit vielen
Einkaufsmärkten. Als erste Ortschaft des Dresdner Umlandes wurde Altfranken
1997 zur Stadt Dresden eingemeindet.
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