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Zwischen Dresden und Pirna an der Elbe
wurde das Dorf Blasewitz gegründet, welches 1349 erstmals urkundlich erwähnt
wurde. 1480 gehörte das Dorf der Dresdner Kreuzkirche. Durch Elbhochwasser
und Eisfluten wurde Blasewitz häufig zerstört.
Das Dorf lebte von der Landwirtschaft, zum
Teil auch vom Garten- und Weinanbau. Das Waldgebiet um Blasewitz
war ab 1697 ein wichtiges Jagdrevier der Wettiner. Der einstige
Dorfplatz ist der heutige Schillerplatz am Blauen Wunder.
Das Dorf entwickelte sich rasch zum beliebten Ausflugsziel,
Dresdner errichteten später Landhäuser. Mitte des 19.
Jahrhunderts zog es immer mehr Dresdner nach Blasewitz und die
Anzahl der prächtigen Villen wuchs stetig. Das Zentrum Blasewitz
wurde der Schillerplatz, der 1890 mit großstädtischer Bebauung.
Per Zwangsverordnung des Innenministeriums wurde Blasewitz 1921
als einer der reichsten Vororte Dresdens eingemeindet. Den
Bomben 1945 fielen nur einige Villen und Häuser am Schillerplatz
zum Opfer. Nach der Wende 1990 wurden Bombenlücken durch moderne
Wohn- und Bürohäuser ersetzt. Die Schillergallerie, ein
Einkaufs- und Kinokomplex wurde 2000 eingeweiht, Blasewitz hat
bis heute den Charakter einer Villen- und Landhausortschaft.
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