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 zuletzt aktualisiert 07.05.2007



 
 
 

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 Stadtteile - Blasewitz

Zwischen Dresden und Pirna an der Elbe wurde das Dorf Blasewitz gegründet, welches 1349 erstmals urkundlich erwähnt wurde. 1480 gehörte das Dorf der Dresdner Kreuzkirche. Durch Elbhochwasser und Eisfluten wurde Blasewitz häufig zerstört.

Das Dorf lebte von der Landwirtschaft, zum Teil auch vom Garten- und Weinanbau. Das Waldgebiet um Blasewitz war ab 1697 ein wichtiges Jagdrevier der Wettiner. Der einstige Dorfplatz ist der heutige Schillerplatz am Blauen Wunder.
Das Dorf entwickelte sich rasch zum beliebten Ausflugsziel, Dresdner errichteten später Landhäuser. Mitte des 19. Jahrhunderts zog es immer mehr Dresdner nach Blasewitz und die Anzahl der prächtigen Villen wuchs stetig. Das Zentrum Blasewitz wurde der Schillerplatz, der 1890 mit großstädtischer Bebauung. Per Zwangsverordnung des Innenministeriums wurde Blasewitz 1921 als einer der reichsten Vororte Dresdens eingemeindet. Den Bomben 1945 fielen nur einige Villen und Häuser am Schillerplatz zum Opfer. Nach der Wende 1990 wurden Bombenlücken durch moderne Wohn- und Bürohäuser ersetzt. Die Schillergallerie, ein Einkaufs- und Kinokomplex wurde 2000 eingeweiht, Blasewitz hat bis heute den Charakter einer Villen- und Landhausortschaft.

 

 
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© Thomas Uhlig / www.dresden-bilder.de