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 zuletzt aktualisiert 02.11.2005



 
 
 

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 Stadtteile - Briesnitz

Briesnitz wurde 1071 erstmals als Standort einer slawischen Wallanlage erwähnt. Die Reste dieser Wehranlage wurden 1991 bei Bauarbeiten an der Meißner Landstraße entdeckt und können heute besichtigt werden. 1269 wurde Briesnitz Sitz eines bischöflichen Gerichts, dem zeitweise bis zu 40 Orte unterstanden. Mit der Reformation endete die Herrschaft des Bischofs von Meißen, nun unterstand er Ort dem Amt Dresden. Bereits im 18. Jahrhundert wurde Briesnitz als Wohnvorort für Dresden entdeckt, wohlhabende Bürger errichteten Landhäuser, wie auch der Oberst Römer. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden weitere Siedlungen und Gewerbebetriebe, die die dominierende Landwirtschaft weiter zurückdrängten. Bei Brunnenbohrungen im Jahre 1904 wurde eine eisenhaltige Mineralquelle entdeckt, die 1910 zur Gründunge der „Briesnitzer Stahlquelle“ führte.

Vor dem ersten Weltkrieg entstanden 117 Häuser mit Gärten, als Gartenstadt. 1921 wurde Briesnitz zu Dresden eingemeindet, es entstanden weitere Siedlungshäuser. Rund um die Briesnitzer Kirche sind noch Reste des alten Dorfkerns bis heute erhalten geblieben.

Fachwerkhaus in Altbriesnitz alter Dorfkern Altbriesnitz
Briesnitzer Kirche Altbriesnitz Briesnitzer Kirche
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© Thomas Uhlig / www.dresden-bilder.de