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Briesnitz wurde 1071 erstmals als
Standort einer slawischen Wallanlage erwähnt. Die Reste dieser Wehranlage
wurden 1991 bei Bauarbeiten an der Meißner Landstraße entdeckt und können
heute besichtigt werden. 1269 wurde Briesnitz Sitz eines bischöflichen
Gerichts, dem zeitweise bis zu 40 Orte unterstanden. Mit der Reformation
endete die Herrschaft des Bischofs von Meißen, nun unterstand er Ort dem Amt
Dresden. Bereits im 18. Jahrhundert wurde Briesnitz als Wohnvorort für
Dresden entdeckt, wohlhabende Bürger errichteten Landhäuser, wie auch der
Oberst Römer. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden weitere Siedlungen und
Gewerbebetriebe, die die dominierende Landwirtschaft weiter zurückdrängten.
Bei Brunnenbohrungen im Jahre 1904 wurde eine eisenhaltige Mineralquelle
entdeckt, die 1910 zur Gründunge der „Briesnitzer Stahlquelle“ führte.
Vor dem ersten Weltkrieg entstanden 117 Häuser mit Gärten, als Gartenstadt.
1921 wurde Briesnitz zu Dresden eingemeindet, es entstanden weitere
Siedlungshäuser. Rund um die Briesnitzer Kirche sind noch Reste des alten
Dorfkerns bis heute erhalten geblieben. |