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Als slawisches Gassendorf wurde Cotta 1328 erstmals
erwähnt. Das Dorf gehörte teilweise, später auch ganz, zum Domstift
Meißen. Ab 1559 ging Cotta zum kurfürstlichen Amt Dresden über. Cotta
blieb bis ins 19. Jahrhundert ein relativ kleines Bauerndorf. Erst mit
der Industrialisierung und der im 19. Jahrhundert entstandenen
Industriebetriebe in den Nachbarorten Löbtau und Friedrichstadt stieg
die Einwohnerzahl drastisch an. Das Dorf entwickelte sich schnell zum
Arbeiterwohnort. Rund um den Dorfkern entstanden neue Mietshäuser, die
Einwohnerzahl betrug bereits zur Jahrhundertwende über 10.000. Im Jahre
1893 wurde die Weißeritzmündung nach Cotta verlegt, wobei der Fluss ein
neues Bett erhielt.
1903 wurde Cotta zur Stadt Dresden
eingemeindet. Durch den Hohen Anteil an Arbeitern entstand in Cotta ein
Zentrum der Arbeiterbewegung, vor allem in der Sozialdemokratie. In den
Zwanziger Jahren entstanden mehrere Wohnsiedlungen mit beliebten
Vergnügungsstätten „Constantia“ und das „Schusterhaus“. Die ehemalige
Gaststätte „Constantia“ dient seit 1950 als „Theater der Jungen Generation“.
Nach dem zweiten Weltkrieg verfielen in Cotta die Altbausubstanz zunehmend,
einige Wohnungen mussten sogar wegen Baufälligkeit gesperrt werden. Nach
1990 wurden die Viertel saniert, es entstanden zahlreiche neue Büro- und
Hotelkomplexe. Im Jahre 2002 entstand an Stelle der alten Dorfschänke „Zum
Frosch“ ein modernes Stadtteilzentrum.
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