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Das slawische Rundplatzdorf Dölzschen
wurde 1144 erstmals in einer Urkunde König Konrads III. erwähnt. Bis
1559 gehörte Dölzschen zum Meißner Domkapitel, spätere Grundherren waren die
Familie Nimptsch aus Roßthal. Sie bauten sich 1742 ein Lusthaus oberhalb des
Plauenschen Grundes, an der Stelle steht heute die Begerburg. 1813 im
Napoleonischen Krieg überstand nur ein Hof unbeschadet, der Rest wurde
zerstört. Die Menschen in Dölzschen betrieben Ackerbau und Weinbau. Seit
1900 entstanden zahlreiche Siedlungen zwischen Dölzschen und Löbtau.
Großbetriebe wie das Eisenhammerwerk und die Neumühle entstanden im
Weißeritztal.
Roßthal mit seinem Ortsteil Neuimptsch wurden 1923 zu Dölzschen
eingemeindet, erst nach dem zweiten Weltkrieg 1945 wurde Dölzschen Stadtteil
von Dresden. Nach 1990 entstanden zahlreiche Einfamilienhäuser auf den
Freiflächen zwischen dem alten Dorfkern und Hohendölzschen. Damit konnte
Dölzschen seinen relativ ruhigen Charakter bewahren.
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