Im 12.Jh. als Grenzfestung entstanden, erhebt sich die Burg Stolpen weit
sichtbar zwischen Elbsandsteingebirge und Lausitz auf einer 35m hohen
Basaltkuppe. Über 300 Jahre war sie im Besitz der Meißner Bischöfe, später
kurfürstlicher Besitz. Die Bauten sind aus einheimischen Basalt, später
wurde auch Sandstein als Baumaterial verwendet. In kurfürstlicher Zeit
diente die Burg vorwiegend als Gefängnis. Gräfin von Cosel, bedeutendste
Mätresse Kurfürst August des Starken, wurde von 1716 bis 1765 auf Burg -
Stolpen festgehalten. 1813 wurden verschiedene Bauten durch napoleonische
Truppen gesprengt.