|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
zuletzt
aktualisiert
02.11.2005 |
|
|
|
|
| |
|
| |
|
| |
|
|
|
|
|
 |
| |
|
|
Sächsische
Schweiz - Dohma |
|
Ortsteile: Dohma, Coes, Cotta |
|
|
|
Das Dorf gehörte
ursprünglich zur Herrschaft Dohna, denn um
1404 erhält ein Dresdner Bürger Zinsen auf
das Dorf zu Lehen, die vorher von Donyn
vergeben worden sind. Im 16. Jh. sind Teile
von Dohma verschiedenen Grundherren
zugehörig; so unterstanden 1548 17 Ansässige
einem v. Staupitz auf Zehista, zwei dem Amt
Pirna, und einer dem Maternihospital in
Dresden. 1642 erscheint das Dorf als Zubehör
des Rittergutes Zehista, wo es bis zur
Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit
verblieb. Noch 1825 war die Teilung des
Dorfes sichtbar, zwei Häuser zählten' zu
Rottwerndorf und 27 Häuser mit dem Vorwerk
zu Zehista. Auf dem Gelände des Vorwerks
wurde 1931 die obere Siedlung errichtet.
Seit jeher war Dohma nach Ottendorf gepfarrt.
Im Dreißigjährigen Krieg erlitt es große
Verwüstungen, ebenfalls 1813, wo neun Güter
abbrannten. Um 1840 zählte man 200
Einwohner, 1919 waren es knapp 800. Nach dem
Krieg stieg die Einwohnerzahl auf fast 2000
im jahre 1947. Ein spätmittelalterliches
Steinkreuz steht an einem Weg von Ottendorf
nach Dohma, der früher als der "Pirnaische
Marktsteig" bezeichnet wurde.
Wichtige Erwerbsquelle für das Dorf bildete
ein von 1861 bis 1929 betriebener
Sandsteinabbau. Zum Abtransport der Steine
wurde 1894 eine Eisenbahnnebenlinie nach
Pirna gebaut, diese war bis 1956 für den
Personenverkehr und bis 1962 für den
Güterverkehr in Betrieb. 1898 erfolgte im
Ort die Gründung einer Glasfabrik, die bis
1925 produzierte.
|
|
Goes |
|
Es ist fraglich, ob ein
1350 erwähnter Fridricus de Goszow mit Goes
in Verbindung gebracht werden kann, auch die
Nennung eines Gerung von der Gozze 1388 als
Urkundenzeuge ist nicht zweifelsfrei auf
unser Dorf zu beziehen.
Erst die Belehnung des Heincze von
Rottwerndorf mit Zinsen zcum Coeß 1445
stellt die eindeutige Erwähnung des Dorfes
dar. Wie Dohma erscheint auch Goes in den
Urkunden der folgenden jahrhunderte geteilt.
Zehn Ansässige gehörten 1501 zum spital zu
Donen, einer zum Rittergut Rottwerndorf;
später hatte Rottwerndorf und Zehista je
einen Anteil am Dorf. Die Zweiteilung
dauerte bis 1856, aber noch 1920 ging die
Mehrzahl der Kinder zur Schule nach Zehista,
der kleinere Teil nach Rottwerndorf.
Kirchlich gehörte Goes zu Pirna. Ende 17.
Jh. wurden in Goes 21 Ansässige ausgewiesen,
1919 und auch 1947 zählte man knapp 300
Einwohner |
|
|
|
 |
 |
|
Dohmas
Dorflandschaft |
Höfe rund um den
Dorfteich in Goes |
|
|
|
  |
|