Die Gründung des Dresdner Botanischen Gartens geht auf das Jahr 1820 zurück. Bereits 1822 wurden 7800 Pflanzenarten kultiviert; zum Vergleich: die Zahl der in Deutschland vorkommenden Wildpflanzenarten liegt mit unter 3000 deutlich tiefer. Ursprünglich zwischen Pirnaischem Platz und Elbufer angesiedelt, wurde der Botanische Garten 1893 in die Nordwestecke des Großen Gartens verlegt. Er befindet sich damit in unmittelbarer Nähe einer großen Parkanlage, nicht weit entfernt vom historischen Stadtzentrum. Im Februar 1945 führten Bombenangriffe zur Zerstörung des Botanischen Gartens. Seit 1949 untersteht er der Technischen Universität Dresden. Er zeigt heute auf dem 3,25 ha großen Gelände rund 9000 Pflanzenarten aus allen Klimazonen und verschiedensten geographischen Regionen der Erde.
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