Von der St. Petersburger Straße bis zum Großen Garten erstreckt sich die "Bürgerwiese". Früher gehörte die Bürgerwiese zum städtischen Landbesitz und diente der Grasnutzung oder als Viehweide.
Die "kleine Viehweide" ist seit 1370 nachgewiesen und wurde 1410 erstmalig entwässert und mit einem Zaun umsäumt. Im Jahre 1458 wird erstmalig die Gegend als "Bürgerwiese erwähnt. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde die Bürgerwiese mit einer hohen Mauer umgeben. 1838 wurde beschlossen die Viehweide mit Bauschutt zu füllen und nach Plänen von Carl Adolf Terscheck in eine öffentliche Parkanlage umzugestalten. Der zu Rate gezogene Peter Josef Lenné gab seinen endgültigen Entwurf zur Errichtung der öffentlichen Anlagen und eines Zoologischen Gartens auf dem Terrain der Bürgerwiese bis zum Großen Garten vor. Als erste städtische Parkanlage wurde die Bürgerwiese 1869 fertiggestellt.
Auf der Bürgerwiese befindet sich auch das bekannte Mozart-Denkmal von Hermann Hosäus. 1907 wurde es enthüllt und 1945 teilzerstört und entfernt. 1991 wurde es wieder aufgestellt.
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