Zu den ältesten Orten im oberen Elbtal zählt Cossebaude, welches 1071 erstmals erwähnt wurde. Bereits im 11. Jahrhundert soll ein Bischof den ersten Weinberg angelegt haben und damit den Cossebauer Weinbau begründet haben. Der Weinbau gehörte jahrhundertelang zu den wichtigsten Erwerbszweigen des Ortes. 1263 wurde das erste Mal ein Vorwerk erwähnt. Im Jahre 1427 entstand die bis heute erhaltene Alte Kapelle, die der heiligen Katharina geweiht war. Durch einen Erlass des Kurfürsten Moritz wurde ab 1560 auch der Obstbau in und um Cossebaude eingeführt. Ab 1619 kam Cossebaude zum Amt Dresden. Bis ins 19. Jahrhundert dominierte in Cossebaude der Obst- und Weinbau. Der Ort wurde um die Jahrhundertwende ein Zentrum der Bauwirtschaft, es entstanden die Firmen Windschild & Langelott und die Firma Dyckerhoff & Widmann. Im Jahre 1906 erhielt der Ort einen Straßenbahnanschluss nach Dresden. Auch nach dem Krieg blieb Cossebaude Industrie und Wohnvorort von Dresden. Zu DDR Zeiten entstanden am Rande des Ortes Plattenbauten. Der Weinbau lebte in den 70er und 80er Jahren durch Hobbywinzer wieder auf. Bereits 1970 wurden die Orte Gohlis, Niederwartha und Teile der Gemeinde Leuteritz nach Cossebaude eingemeindet. Nach 1990 folgte noch Oberwartha, bevor Cossebaude 1997 zu Dresden eingemeindet wurde.
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